Training

Das Training

Trainingsablauf für Hund und Mensch.

Das Training findet generell nicht auf einem abgegrenzten Platz statt, sondern frei in Feld, Wald und Stadt. Hund und Mensch sollen in ihrem alltäglichen Umfeld ihre Lektionen kennen lernen. Dort üben sie ja dann auch. Und dort muss es auch im Alltag funktionieren. Grundsätzlich geht es darum, dem zu trainierenden Team aus Hund und Mensch klar zu machen, wie sie ihre gemeinsamen Ziele am wirkungsvollsten erreichen. Dazu werden sowohl neue Team-Trainer Cäsar bei der Ausbildung im Garten.
Verhaltenweisen eingeübt als auch lieb gewordene, aber unzweckmäßige Gewohnheiten abtrainiert. Das Training findet im allgemeinen als kombiniertes Einzel- und Gruppentraining statt. Die Trainingsorte werden individuell verabredet.

Ersttermin - Kennenlernen

Der unberechnete Ersttermin dient dem gegenseitigen Kennenlernen und Besprechen der gewünschten Ausbildungsinhalte. Dieser Termin besteht aus einem ca. einstündigen gemeinsamen Spaziergang. Dabei lassen sich gut die Problemfelder identifizieren, in denen Ausbildungsschwerpunkte gelegt werden müssen.

Die einzelnen Übungseinheiten

Auch die einzelnen Einheiten bestehen aus solchen ca. einstündigen gemeinsamen Spaziergängen, bei denen dann nach einer anfänglichen Gewöhnungs- und Spielphase etwa eine halbe Stunde lang Übungen gemacht werden. Die Übungen stellen lediglich das Vorstellen des Programms dar, das das zu trainierende Team bis zum nächsten gemeinsamen Termin eigenständig und ohne Trainer übt. Im nächsten gemeinsamen Termin wird dann der weitere Trainingsinhalt an Hand des erreichten Fortschrittes ermittelt und schriftlich fixiert. Damit genügend Zeit zum individuellen Üben bleibt, machen wir im allgemeinen höchstens einen Termin pro Woche. Das Intervall kann aber auch gerne größer sein. Das wird individuell vereinbart.

Trainingsinhalte:

Für den Hund: Situationen üben, in denen er Angst, Unsicherheit oder unerwünschtes Verhalten zeigt.

Situationen, für die der Hund das von uns gewünschte Verhalten gelernt hat, stellen für ihn kein Problem mehr dar. Also heißt es: "Mittenrein, statt nur dabei!" Stellen Sie sich beispielsweise vor, Ihr Hund mault ängstlicher Hund
Jogger an oder jagt sie gerne mal zu neuen persönlichen Bestzeiten. Dann gehen wir mit ihm joggen, machen ihm vor, wie man als Hund an der Leine ganz toll mit Herrchen oder Frauchen auf Kommando joggen kann und dass es ganz normal ist, dass andere Menschen das auch machen. Zum Üben gehen wir auf den Trimmpfad, mittenrein! Generell nehmen wir für den Hund einen gut ausgebildeten Artgenossen mit, von dem er sich das gewünschte Verhalten abgucken kann. Das klappt ganz hervorragend bei Junghunden und für Übungen zur Distanzkontrolle. Außerdem werden dadurch alle Übungen, die der zu trainierende Hund allein macht, auch sofort unter Ablenkung (durch einen anderen Hund) geübt.

 

Für den Menschen: Erlernen der Hundesprache und Hundemotivation.

Der Mensch lernt vor allem, seinen Hund leise und mit rechtzeitig gegebenen, angemessenen Kommandos zu führen. Aber darüber hinaus gibt es noch viele Einblicke in Hundesprache und Hundemotivation. Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt: Der Mensch muss seinen Hund motivieren, es muss dem Hund Spaß machen, zu gehorchen. Als "Abfallprodukt" lernt man als Mensch auch seine eigenen Stimmungen zu erkennen und zu beherrschen. Der Hund hält einem mit seinem Verhalten einen unbestechlichen Spiegel vor.

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