Team-Trainer für Hund und Mensch

Probleme und Unarten
Ob jung oder alt, der Hund macht Mühe, bisweilen mehr, als einem lieb ist.
Beim Gassi gehen trifft man öfter Hunde
und Halter, die Probleme mit sich und/oder anderen Hunden haben.
Dabei ist immer wieder festzustellen: Es ist nicht der Hund allein, der ein Problem
hat! Das Problem steht (fast) immer hinter der Leine.
Oft fängt es so an: "Einen Hund müsste man haben, einen guten
Kamerad und Freund, zum Schmusen und zur Unterhaltung. Man wäre nicht
mehr so allein, müsste an die frische Luft, würde andere Leute kennen
lernen und was ja wichtig ist: Bewegung ist gesund!" Dann ist er da
und ist so süß! Und es geht alles wie von selbst: Der Hund fügt sich
trefflich in seine neue Lebensumgebung ein. Er wird stubenrein. Dass er
noch nicht gut gehorcht, ist klar. Schließlich muss er sich erst an den
neuen Umgangston gewöhnen. Der neue Besitzer kommt recht schnell an den
Punkt, dass er erfreut feststellt:
Im allgemeinen hört er ja ganz gut (gemeint ist aber gehorcht,
hören tut er fast immer!).
Dummerweise gibt es aber nicht nur die Situation "im
allgemeinen" und wenn man ehrlich zu sich selbst ist, muss man
feststellen, dass der Hund nun gerade nicht gut zu führen ist. Man merkt,
dass das doch alles irgendwie mühsam, schwierig und unbewältigt ist.
» Jedes Gassi gehen ist ein "Gezerre" an der Leine.
» Der Hund hat einen starken Beschützertrieb entwickelt.
» Jeder andere Hund oder jedes Auto wird angekläfft.
» Er entwickelt Jagdtrieb oder andere Unarten
» Er bestimmt, wo er liegen will, wer zuerst Besucher begrüßt...
» Er knurrt, wenn man sich ihm beim Fressen nähert.
» Er bellt das ganze Haus zusammen, wenn er mal alleine bleiben muss.
» Ab 3m Entfernung ist er nicht mehr kommandierbar.
» Frei laufend ist er ganz lieb, aber an der Leine zickt er rum.
» Er liefert sich Machtkämpfe mit anderen Hunden usw.
» Er zerkaut Schuhe, zerreißt Kleidungsstücke oder zerkratzt Möbel usw.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ließe sich problemlos verlängern. Sie werden bei Ihrem Hund auch sicher (hoffentlich!) nicht alle genannten Punkte wiederfinden.
So hatten Sie sich das nicht vorgestellt. Der Hund wird mehr oder
weniger zur Last!
Sie haben Bedenken, wenn Sie andere Hunde treffen und gehen einen anderen
Weg. Oder Sie gehen zu Zeiten, zu denen sie weniger Hunde treffen. Die
Furcht vor einer Beißerei ist allgegenwärtig.
Zu hause knurrt er Sie an, wenn er meint, genug gestreichelt worden zu
sein. Sie meiden seine Nähe, wenn er frisst. Oder an jeder Wegbiegung
müssen Sie Ihren Hund anleinen, weil Sie nicht wissen, was Ihnen entgegen
kommt. Unterwegs lassen Sie ihn dann einfach immer an der Leine, weil er
sonst unkontrolliert abhaut oder jagen geht. Wenn ein anderer größerer
Hund kommt, nehmen Sie Ihren kleinen Liebling zu seiner Sicherheit auf den
Arm. usw., usw, usw.
Mit der Zeit wird aus Ihren Bedenken Angst, diese spürt Ihr Hund und
alles wird noch schlimmer, ein wirklicher Teufelskreis. Sie und Ihr Hund
führen ein unfreies und eher als bedrückend empfundenes, freudloses
Leben miteinander.
Hier sehen Sie ein Beispiel von Ungehorsam, das übel ausgehen kann.
Sie spielen Stöckchen oder Bällchen mit Ihrem Hund und merken nicht, dass sich hinter Ihrem Rücken ein Hund nähert.
Für diesen fremden Hund ist das Wurfgeschoß "Beute" und die will er haben! Wenn im gleichen Moment Ihr Hund die "Beute" aufnimmt, kommt es unweigerlich zur Beißerei.
Oder Sie führen Ihren Hund an der Leine und es stürzt sich ein unerzogener, ungehorsamer fremder Hund auf Ihren Hund. Was empfinden Sie in dieser Situation? Angst! Diese überträgt sich sofort auf Ihren Hund. Entweder er reagiert ebenfalls aggresiv oder unterwirft sich. Beides ist nicht gerade ideal.
Wie kann man solche Situationen noch retten? - Auch das erfahren Sie bei Ihrem Team-Trainer für Hund und Mensch.
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Erkennen Sie sich wieder? Dagegen kann man etwas tun! Die Lösung.
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